Die Oberfläche ist glänzend und fügt sich daher gut in die meisten Küchen ein. Da Edelstahl insgesamt ein sehr robustes Material ist, kann die Spüle auch bei größeren Verschmutzungen immer wieder problemlos gereinigt werden. Sollte durch den ständigen Gebrauch der Glanz der Edelstahlspüle nachlassen, ist sie mit ein wenig
Stahl-Politur schnell wieder auf Hochglanz gebracht. Es gibt allerdings Unterschiede. Je nach Qualität des Materials werden Spülen über die Jahre stumpf oder unansehnlich.
Neu entdeckt: Spülbecken aus Keramik
Spülen aus Keramik sind keine Erscheinung der jüngeren Zeit, sondern haben schon eine lange Geschichte hinter sich. Lange bevor Edelstahl Einzug in die Küchen hielt, war Keramik das Standardmaterial für jede Spüle. Die besonders schöne Optik solcher Spülen dürfte der Grund für ihr Comeback sein. Allerdings ist Keramik insgesamt empfindlicher als Metall. Durch scharfkantige Metallteile beim Abwasch und der ständigen Beanspruchung kann die Spüle auf Dauer unwiederbringlich ihren Glanz verlieren. Zudem können über die Jahre hässliche Kalkablagerungen das Bild der perfekten Küche trüben.
Die größte Gefahr lauert allerdings in der Zerbrechlichkeit des Materials. Ein herunterfallender Topf kann schon ausreichen, damit das Becken zerbricht.
Die Luxusspüle: Granit
Spülbecken aus Granit verbreiten schon allein wegen ihrer Optik einen Hauch von Luxus. Zudem sind sie ausgesprochen robust und pflegeleicht. Aufgrund des wertvollen Materials sind sie aber auch deutlich teurer als die Standard-Modelle.
Der Vorteil dieser Spülen ist die Härte des Granits. Eine Bruchgefahr ist hier praktisch nicht gegeben, so dass auch herunterfallende Töpfe keinen Schaden am Becken entstehen lassen. Da die Oberfläche des Granits poliert ist, fallen diese Spülen besonders durch ihren Glanz auf. Ein Glanz, der über viele Jahre hält, denn hier liegt keine Beschichtung vor, sondern nur der pure Granit. Die Struktur des Granits schafft nicht nur eine besondere Optik, sondern birgt auch einen großen Vorteil: Kleine Wasserspritzer und Kalkflecken fallen auf ihr nicht auf!
Fazit
Es ist nicht nur die Optik, die über das Material der Spüle entscheidet, sondern auch die Tauglichkeit in der Praxis.